Gestern war der Tag, an dem er mich an den Rande der echten Verzweiflung gebracht hat. Ich habe es nicht einmal geschafft diese Beitrag zu schreiben, von daher ist er um einen Tag „geschummelt“.

Wir wollten den Geburtstag von meiner Mom nachfeiern, ich backte Minigugelhupf. Als ich um kurz nach eins nur noch die Glasur machen wollte wurde der Saftsack wach. Immer schneller lief die warme Schokolade über die kleinen Kuchen, auf Schönheit habe ich nicht mehr geachtet. Es musste sehr schnell gehen. Als ich fertig war, schnüffelte ich Sauerstoff, hochgedreht auf 12 Liter die Minute. Ich bin mir nicht sicher, ob es nicht schon zu spät war, der Penner hörte nicht auf, ließ lediglich etwas nach. Ich konnte nicht ewig schnüffeln, habe ich mir sagen lassen. Immerhin war der Sack nicht mehr so extrem, dennoch hörte und hörte es nicht auf.

Gegen drei Uhr fuhr ich los, noch immer diesen Restschmerz, vielleicht gehörte das auch noch zur Attacke, ich weiß es wirklich nicht. Und wieder ertappte ich mich beim Autofahren, während er noch Party feierte. Aber es war auszuhalten. Zwischendurch glaubte ich immer wieder, er ließe jetzt nach, aber dann stach er mit was auch immer einmal zu, so dass von nachlassen keine Rede mehr war. Nicht dramatisch, aber es reichte absolut aus, um zu verzweifeln. Wie gehabt, eine normale Attacke in dieser Intensität wäre beinahe ok … aber nicht, wenn es partout nicht aufhören wollte. Wie ich diese paar Stunden ausgehalten habe und noch nach Hause fahren konnte bleibt mir ein Rätsel. Vielleicht habe ich doch reichlich Selbstbeherrschung.
Ende vom Lied war, ich habe meine Tochter früh ins Bett gesteckt und als ich im Bett war, habe ich um 18.40 Uhr das letzte mal auf die Uhr geschaut …

Die letzten Reste

 

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